International Coach Federation Deutschland

Systemische Aufstellungsarbeit im Coaching

Die SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT ist ein eleganter und intelligenter Weg, das Gewahrsein zu wecken und wachzuhalten für die Wechselbeziehungen, die Wechselwirkungen, die wechselseitigen Abhängigkeiten, in denen wir unvermeidlich und unablässig mit den Anderen existieren. Systemische Aufstellungsarbeit ist ein „Forschungsprojekt“, in dem es darum geht, das Gewahrsein für diese wechselseitigen existenziellen Anhängigkeiten zu erweitern, zu vertiefen, zu verfeinern und so zu stabilisieren, dass das tägliche menschliche Leben sich wandeln kann  zu einem freien Mitsein miteinander – erlöst von zwanghaften Reflexen, von gewohnheitsmäßigen Vorwürfen, von unerfüllbaren Ansprüchen und ungesunden Abhängigkeiten.


SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT ist für  Menschen gedacht, die in sozialen, therapeutischen, medizini-schen, pädagogischen, organisatorischen/unternehmerischen Arbeitsfeldern tätig sind – und gerade auch für Coacherinnen, Coaches und Supervisorinnen und Supervisoren, die ein tieferes Verständnis für die verborgene Dynamik in Familien und anderen sozialen Systemen gewinnen möchten.

Die klärende und (er)lösende Wirkung der FAMILIENAUFSTELLUNGEN-, der SYSTEMISCHEN STRUKTUR- und ORGANISATIONS-AUFSTELLUNGEN ist in allen Bereichen unseres Beziehungslebens offenkundig. Deshalb wächst auch bei immer mehr Menschen das persönliche und berufliche Interesse, Genaueres und Überprüfbares über die Wirklichkeit des sogenannten „wissenden Feldes“ *  zu erfahren und die mittlerweile sehr ausgereiften und verfeinerten Arbeitsformen im Detail kennen zu lernen.

Indem wir in der systemischen Aufstellungsarbeit die subtilen Wechselwirkungen erkunden, die sich im menschlichen Zusammenleben laufend ereignen,  schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass eine gesunde Selbstregulierung / Selbstorganisation in unseren Familien und in den anderen Lebensbereichen, in denen wir uns täglich bewegen, Wirklichkeit werden kann. Wir können für uns selbst und unseren ganz eigenen Lebensweg, für die Beziehungen zu unseren Partnern und Partnerinnen, für das Wohlergehen unserer Kinder, für unsere kollegialen Partnerschaften und für eine zukunftsfähige Lebensweise kaum etwas Besseres tun.


(* gemeint ist hier das implizite Beziehungswissen, das sich bei der Systemischen Aufstellungsarbeit auftut und das jedem menschlichen Organismus - aufgrund der das Gehirn strukturierenden Wirkung der Beziehungserfahrungen - von Anfang an innewohnt)


Nikolaus Einhorn, geb.1940. Studium der Germanistik., Anglistik, Philosophie und Pädagogik. War  tätig als Lehrer am Gymnasium. Ausbildung als Gestalttherapeut bei Bob Martin (Portland), Marianne Frey (London) und dem Lehrer der klassischen Gestalttherapie Isadore  From  (New York). Seit 1981 Arbeit als Gestaltpsychotherapeut (Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie) in freier Praxis mit Einzelnen, Paaren, Gruppen und Familien; Gründung der „Schule des Friedens - Zentrum für psychologische Friedensarbeit“, Düsseldorf, 1984. Langjährige Zusammenarbeit  mit der  Systemtheoretikerin Joanna Macy (Berkeley) in der  Entwicklung tiefenökologischer Arbeitsformen. Mitbegründer, Trainer und 10 Jahre  Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für angewandte Tiefenökologie e.V.“ Gründer des  Instituts für Integrale Studien“, Düsseldorf/ - Schwerpunkte:  Prozesse des persönlichen und sozialen/kulturellen Wandels und die Verbindung von Meditation/Kontemplation und Kommunikation; Open Space Prozesse, Moderation;  Supervision, Coaching;  Systemische Aufstellungsarbeit (gestaltttheoretisch/gestaltttherapeutisch fundiert) seit 25 Jahren.


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