International Coach Federation Deutschland

Your trusted partner for highest coaching quality – was heißt das?

 

„Your trusted partner for highest coaching quality steht auf dem Stempel neben unserem Logo – prägnant, prominent hervorgehoben. Doch was meinen wir damit eigentlich und noch viel wichtiger, was könnte es für Sie bedeuten? Für die Eiligen habe ich eine Kurzfassung verfasst, eine Langfassung dazu gibt es aber auch.

Die Kurzfassung: Partner für highest coaching quality sind wir, weil wir als ICF mit den Kernkompetenzen und Ethikrichtlinien nicht nur die international gültigen Standards setzen und kontinuierlich weiterentwickeln, die Qualität im Coaching definieren und messbar machen, sondern auch, weil wir dadurch Coaches unterstützen eben diese Qualität zu entwickeln und ihren Klient:inn:en zur Verfügung zu stellen. Und auch, weil wir in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für qualitativ hochwertiges und ethisch sauberes Coaching wecken und stärken. Also, Qualität definieren, Qualität ausbilden und zertifizieren auf der einen Seite und das Bewusstsein für diese Qualität wecken auf der anderen Seite. Und trusted? Nun, ich denke wir als Vorstand tun eine Menge, um vertrauenswürdig zu sein, im Endeffekt können aber nur Sie entscheiden, warum sie uns vertrauen – und ob Sie es tun. Dazu ganz am Ende des Artikels noch eine Anmerkung.

Weil mir dieses Motto aber sehr wichtig ist möchte ich für alle, die ein bisschen mehr Details wissen wollen hier auch eine Langfassung anbieten:

„Highest coaching quality“ bieten wir als ICF Germany auf verschiedenen Ebenen an.

  • Zum Einen, indem wir international gültige Standards festlegen, was Coaching-Qualität ist und wie sie gemessen werden kann. Und selbst an der Qualität dieser Standards arbeitet die ICF kontinuierlich, indem diese regelmäßig unter Einbindung internationale Experten aus Wissenschaft und Praxis überarbeitet werden, um auf dem neuesten Stand der Erkenntnis zu sein.
  • „Partner for highest coaching quality“ sind wir für Coaches, die sich an unseren Kernkompetenzen und Ethik-Richtlinien orientieren und messen und die sich anhand dieser Kriterien unabhängig und international gültig zertifizieren lassen.
  • Partner für Coaches sind wir auch, indem wir viele Möglichkeiten zur Weiterbildung, zur Weiterentwicklung und zum Blick über den eigenen Tellerrand anbieten. Chapterabende vor Ort, Virtual Education Angebote mehrmals pro Woche, Konferenzen und Barcamps sind nur einige Beispiele dafür.
  • Zusätzlich begleiten wir Coaches bei ihrer Zertifizierungsreise von Nicht-Mitglied über Mitglied hin zum zertifizierten ICF ACC, PCC und MCC. Neben viel Information unterstützen wir hier vor allem durch die Zertifizierungs-Challenges und die ICF Mentor-Coaches, und auch die Community von Coaches, denen Qualität im Coaching ein echtes Anliegen ist, ist ein wichtiger Faktor.
  • Auch für (potenzielle) Coaching-Klienten sind wir DER Partner für höchste Coaching-Qualität. In einem nicht regulierten Markt, wie es Coaching nun einmal ist in Deutschland, ist es nicht einfach, gute und seriöse Angebote von weniger guten, weniger seriösen Angeboten zu unterscheiden. Als ICF schaffen wir bei Klienten ein Bewusstsein dafür, was qualitativ hochwertiges und ethisch sauberes Coaching überhaupt ist, und mit der ICF Zertifizierung haben sie ein Erkennungszeichen zur Verfügung, das für mich am Coachingmarkt immer mehr wirkt, wie der TÜV beim Auto: niemand würde ein Auto ohne TÜV auf der Straße dulden. Hoffentlich gibt es auch bald kaum noch Klienten, die Coaches ohne eine unabhängige Zertifizierung (am liebsten von der ICF) buchen.
  • Für Coaching in Organisationen ist die ICF Qualitäts-Partner auf mehreren Ebenen:
    • zum einen mit unseren international gültigen Kernkompetenzen und Ethikrichtlinien. Sie bilden sozusagen das externe Qualitätsmanagement für HR-Manager und Personalverantwortliche, die keine eigenen Kriterien definieren müssen, anhand derer sie Coaches auswählen und den Erfolg der Coachings messen.
    • Zum anderen, indem wir mit Informationen und begleitendem Material bei Aufbau und Weiterentwicklung eines Coaching-Prozesses im Unternehmen unterstützen. Besonders hervorheben möchte ich hier das neue Buch von Anne Schweppenhäußer und ihren Co-Autor:inn:en „Qualitätssicherung im Coaching“, aber auch die Best Practice Case Studies, die wissenschaftlichen Studien und das Zahlenmaterial für die Kommunikation im Unternehmen, die wir als ICF zur Verfügung stellen, sowie den Kriterienkatalog für die Zusammenarbeit mit Coaching-Plattformen, den mein Kollege Dr. Richard Grillenbeck zusammengestellt hat.
    • Zusätzlich unterstützen wir bei der (Weiter-)Qualifikation von internen Coaches, nicht nur mit der ICF-Suchmaschine für akkreditierte Coaching-Programme, sondern auch durch die Durchführung spezieller Zertifizierungs-Challenges für interne Coaches und natürlich auch durch viele persönliche Gespräch mit den Verantwortlichen. Immer geht es darum klar zu vermitteln, was qualitativ hochwertiges und ethisch sauberes Coaching ausmacht.
    • Aufzeigen, wie es gehen kann, ist ein wichtiger Punkt, und so bitten wir regelmäßig HR-Verantwortliche auf die Bühne unserer Events, die Coaching bereits erfolgreich einsetzen im Unternehmen und von ihren Erfahrungen erzählen. Coaching Best Practice im Unternehmenlive sozusagen. Eine Besonderheit bietet hier unser PRISM-Award der ICF Germany, der jedes Jahr für exzellente Coaching-Angebote in Unternehmen von einer unabhängigen Fachjury vergeben wird. In diesem Jahr durften wir ihn Bosch überreichen, in den Jahren davor waren das unter anderem SAP, adidas, Vodafone und VW.
  • Höchste Coaching-Qualität fängt bei der Ausbildung an, daher suchen wir aktiv den Kontakt mit Ausbildungsinstituten. Kernkompetenzen und Ethikrichtlinien sollen DIE Basis sein für jede Coaching-Ausbildung. Institute können sich bei der ICF akkreditieren lassen, auch hier unterstützen wir mit Informationen und begleiten durch die verschiedenen möglichen Akkreditierungs-Prozesse.
  • Ein wichtiger Punkt für höchste Coaching-Qualität ist für uns die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Nicht nur suchen wir aktiv den Kontakt zu führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet, unterstützen Studien im Zusammenhang mit Coaching und bieten regelmäßig die Möglichkeit, die neuesten Forschungserkenntnisse kennenzulernen, wir planen auch, Masterarbeiten zu Coaching-Themen zu fördern und so die Akzeptanz und Weiterentwicklung von professionellem, wissenschaftlich basiertem Coaching im Allgemeinen und den Qualitäts-und Ethikansprüchen der ICF im Besonderen voranzutreiben.
  • Und zu guter Letzt arbeiten wir daran, auch in den Medien immer mehr als kompetenter und vertrauenswürdiger Partner in Coaching-Fragen wahrgenommen zu werden. Gerade auch hier ist es wichtig, das Bewusstsein dafür zu erwecken, dass Coaching nicht generell von Scharlatanen angeboten wird – ein Eindruck, der bei manchem Artikel in überregionalen Zeitungen oder reißerischen Fernsehformaten in den letzten Jahren schon einmal entstehen konnte. Durch aktive Kontakte zu Journalisten, den Aufbau eines Pools von regionalen Ansprechpartner:inne:n zu konkreten Coaching- & Leadership-Themen und mit dem Angebot hochwertiger Artikel für Fachjournale und Zeitungen auch und gerade außerhalb der Coaching-Community arbeiten wir auch hier verstärkt daran als das wahrgenommen zu werden, was ICF Global allen Mitgliedern ins Stammbuch schreibt zu sein, „the gold standard in coaching“.

Das ist schon einiges, was wir auf dem Gebiet „partner for highest coaching quality“ tun, oder? Aber sind wir auch „trusted“, also vertrauenswürdig bzw. der Verband, dem die Menschen und Institutionen vertrauen?

Ich kann für mich und meine Kolleg:inn:en vom Vorstand sagen, dass wir alles tun, um das zu sein. Ob wir es tatsächlich sind, das können nicht wir entscheiden, das wissen nur Sie. Doch ich würde es sehr, sehr gerne wissen! Schreiben Sie mir doch: Was macht uns zu einem Partner, dem Sie in Sachen Coaching-Qualität vertrauen? Oder was müssen wir tun, damit Sie uns (noch mehr) vertrauen können? Und was sollten wir auf keinen Fall tun? Nur wenn Sie uns sagen, was Sie brauchen um uns als „trusted partner for highest coaching quality“ sehen zu können, können wir das auch umsetzen. Höchste Qualität kann es nur geben, wenn wir uns ständig weiterentwickeln – dazu brauchen wir auch Ihr Feedback!

Also, schreiben Sie mir Ihre Gedanken, Ihre Wünsche, Ihre Anregungen und auch Ihre Kritik dazu – ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

 


Barbara Klinke

 

Autorin: Barbara Klinke  Bild: ICF Germany


coachfederation.de  |  coachingtag.com

ISSN: 2702-7880

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05 Feb 2021

ICF Global Coaching Study 2020 veröffentlicht


Laut ICF Global Coaching Study 2020 sind Hindernis Nr. 1 für den Coaching-Beruf unausgebildete Personen, die sich als Coaches bezeichnen.

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