International Coach Federation Deutschland

ICF New South Wales

ICF New South Wales

Vorbeigeschaut im ICF Chapter „ICF New South Wales“ (Sydney, Australien): Anne Schweppenhäußer

Auch am 20. März 2018 hat das Team von ICF New South Wales einen interessanten Gast, Amina Knowlan, mit dem Thema „Team and Group Coaching - Building a Relational infrastructure“ eingeladen, um sich an diesem Abend intensiv folgenden Fragen zu widmen:

·         Wie entwickeln wir uns, oder wie unterstützen wir andere, sich vom traditionellen, autoritären, direktiven oder hierarchischen Führungsverständnis zu einem teamzentrierten Führungsverständnis zu entwickeln?

·         Wie können Coaches mit Teams und Gruppen arbeiten, um deren Fähigkeiten der Selbstbestimmung, Selbstorganisation und des Selbstmanagements zu erweitern?

·         Welches sind die grundlegenden Kommunikations- und Führungs-Methoden/-Tätigkeiten, um einen team-zentrierten Beziehungsansatz zu schaffen?

·         Wie kann ich diese Erkenntnisse in meine Praxis in Arbeitsplatz-Teams, Gemeinden, Organisationen und Familien anwenden?

Die Veranstaltung fand diesmal im Club York im Zentrum statt (in der Nähe von Town Hall und Queen Victoria Building).

Amina Knowlan ist Psychotherapeutin, Hakomi-Ausbilderin, Coach, Autorin, Moderatorin, Speaker und Begründerin des Matrix Leadership Institutes (Boulder, Colorado). Amina Knowlan hat einem Ansatz entwickelt, um Teams vom hierarchischen Paradigma von Getrenntsein und auf formale Autorität verlassend - zu vernetzten, lebendig-emergenten Systemen, die gegenseitig, offen und transparent sind, zu begleiten.

Amina Knowlan begann mit einigen grundlegenden Gedanken zu dem, was sie „relational infrastructure“ nennt. Anhand von zwei grafischen Beispielen macht sie deutlich, welche Beziehungs-Infrastruktur die Grundlage für verbundene, gleichberechtigte und miteinbeziehende Systeme sind, die die kollektive Intelligenz verstärken.

Eine ausführliche interaktive Runde förderte die individuellen Besonderheiten, die Gemeinsamkeiten und auch die Unterschiede (die „Balance“ von Einbezogen- und Ausgeschlossen-Sein) innerhalb der etwa 30 Teilnehmer/innen-Gruppe zu Tage.

In fünf Kleingruppen vertieften die Teilnehmer/innen die drei grundlegenden Practices (im umfassenden und weiterverstandenen Sinne von „Tätigkeiten“ und auch regelmäßiger „Übung“):

·         Person zu Person – Kommunikation (statt „Kommunikation mit der ganzen Gruppe“)

·         Gesunde Grundlage für Vertrauen und Resilienz

·         Aufmerksamkeit auf das „Ganze“

Nach der Auswertung der Erfahrungen in diese Gruppe ergänzte Amina Knowlan vier weitere Prinzipien (Umgang mit Feedback, Umgang mit Unterschieden, Flexibilität in Gruppen- und Leadership-Rolle; Matrix Group Dialogue Process)

Nach der Fragerunde wurde die Zeit für Austausch und Networking genutzt.

Drei Impulse des Abends, die mich zum weiteren Nachdenken angeregt haben:

·         Zitat „Leadership that emerges out of the leadership of the team”

·         Die Wirkung unterschiedlicher Beziehungs-Infrastrukturen auf Vertrauen und Offenheit innerhalb eines Systems

·         Weiterführende Anwendungsideen bei aktuellen Teamentwicklungs-Prozessen

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