International Coach Federation Deutschland

Update zu den Neuerungen durch die DSGVO bei Zertifizierungen ab 25. Mai 2018

Ganz neu: 
Update zu den Neuerungen durch die DSGVO bei Zertifizierungen ab 25. Mai 2018

 

Ab sofort (25. Mai 2018) gibt es bei sämtlichen Zertifizierungen der ICF, also bei ACC, PCC und MCC auf allen drei Wegen dorthin, nämlich ACTP, ACSH und Portfolio Path folgende Neuerung:

 

·         Es ist nicht länger erforderlich, ein Coaching Log (Excel-Tabelle mit Namen, Mailadresse, Beginn und Ende des Coachings, Anzahl der Stunden etc.) hochzuladen.

·         ABER: Wir sollten diese Liste dennoch angelegen bzw. fortschreiben, denn die ICF wird Stichproben machen und sich bei einzelnen Coaches genauer erkundigen.

·         Wir sollten auch von allen Klienten (Coachees), wie schon immer, eine Einwilligung haben, dass wir sie als Klienten hatten und dieses auch nachweisen können.

·         Wir sollten auch, entsprechend der DSGVO, einen Nachweis darüber führen und ggfs. nachweisen können, dass die Art und Weise wie wir unsere Daten erheben und speichern, im Einklang mit der DSGVO steht.

·         Statt des Coaching-Logs wird es beim online-Antragsverfahren einige Fragen geben, bei denen wir angeben / anklicken müssen, dass wir die Anzahl der xx gecoachten Stunden, Verhältnis bezahlter und Pro-Bono-Stunden etc. tatsächlich gemacht haben.

·         Sollte sich bei einer von der ICF durchgeführten Stichprobe im Rahmen eines Zertifizierungsverfahrens herausstellen, dass der antragstellende Coach falsche Angaben gemacht hat, kann die Zertifizierung verweigert bzw. auch nachträglich aberkannt werden. Die ICF behält sich vor, weitere Zertifizierungen bei dieser Person innerhalb der folgenden 5 Jahre zu abzulehnen.

s. englischer Originaltext weiter unten.

 

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24.05.2018

Hi Doris,

 

Thank you for attending today’s webinar re: ICF Credentialing changes.

 

We’ll have samples of the updated credentialing applications available online next week. In the meantime, I can reinforce what Carrie and George discussed on the call: For the attestation, you’ll be asked a brief series of yes/no questions to determine your alignment with the experience requirements (e.g., number of hours, proportion of paid hours, etc). At the conclusion, you’ll “e-sign” to affirm the truthfulness of your responses.

 

Best wishes,

 

Abby Tripp Heverin,

Communications and Awards Manager

International Coach Federation

2365 Harrodsburg Rd, Ste. A325
Lexington, KY 40504 USA

Coachfederation.org

+1.859.219.3529

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Nicht neu, aber dennoch wichtig, auch wenn das Coaching Log nun nicht mehr hochgeladen werden muss:

Umgang mit Vertraulichkeit

Aufbewahrung / Speicherung von Informationen über Klienten

In Übereinstimmung mit dem Ethikcode, wird von Coaches erwartet, dass die die Zustimmung jedes einzelnen Klienten (Coachees) vorliegen haben, in einem Coaching Log geführt zu werden. Die Form der Zustimmung (schriftlich oder mündlich) sollte den lokalen bzw. nationalen Datenschutz-Gesetzen entsprechen. Personen, die diese Zustimmung nicht erteilt haben, dürfen vom Coach nicht auf dem Coaching Log aufgeführt werden.

Retaining Client Information

In keeping with the ICF Code of Ethics, you must obtain consent from each client to list his or her information on a client coaching log. The method of consent (written or verbal) should align with any applicable local and international laws governing data privacy and security. Individuals who do not consent to have their names listed must be left off of the log.

https://coachfederation.org/experience-requirements

 

 

o   Das ICF Global Zertifizierungsteam wird in den nächsten Tagen Beispielsfragen ins Netz stellen.

o   Am 24. Mai gab es 2 Calls von Global zu diesem Thema, die ebenfalls in den nächsten Tagen auf der Global-Website einzusehen sein werden.

 

 

Originaltext von der Website
Verification of Coaching Experience

ICF now requires applicants for an ICF Credential to complete an attestation of their coaching experiences hours. This replaces the submission of a coaching log and is intended to help protect the privacy of coaching clients.

To ensure the integrity of this process, ICF will conduct periodic audits to verify applicants’ coaching experience. This means that coaches should continue to obtain and document clients’ consent to store their information, have a policy on how that information will be protected and maintained, and have a system in place for tracking relevant data.

If an audit reveals that a coach has provided inaccurate or fraudulent information regarding their coaching experience, they may be subject to denial and/or revocation of their ICF Credential and may be prohibited from reapplying for an ICF Credential for up to five (5) years.

 

https://coachfederation.org/experience-requirements

 

Doris van de Sand

Vorstandsmitglied ICF Deutschland

Mitgliederangelegenheiten & Zertifizierungen

Zur Erinnerung – nicht mehr ganz so neu: Bekannt seit 15. Februar 2018 (s. auch vorletzter Newletter)

 

 

Update von ICF Global: Änderungen bei Zertifizierungen

 

Wie Sie vielleicht schon in dem Newsletter von ICF Global vom 21.02.2018 gelesen haben, hat ICF Global bei den Zertifizierungen (ACC, PCC und MCC) innerhalb der nächsten 13 Monate einige weitreichende Änderungen geplant.

 

Was wird anders?

(1)      Ab 15. Februar 2018 werden Änderungen im Zertifizierungsverfahren nur noch ein Mal pro Jahr von ICF Global kommuniziert, und zwar immer im Februar.

(2)      Ab 15. Februar 2018: ACC Re-Zertifizierungen, die am 31. Dezember 2018 auslaufen: Die10 Stunden Mentoring, die man für die Re-Zertifizierung benötigt, können auf die nachzuweisenden insgesamt 40 CCEUs angerechnet werden. 
Man benötigt dann also nur noch weitere 30 CCEUs, von denen 
mindestens 11 aus dem Bereich der Kernkompetenzen stammen müssen und mindestens 3 CCEUs auf dem Bereich Ethik
à Es können allerdings nur maximal 10 Stunden Mentoring bei den CCEUs angerechnet werden.
à Es können auch nur maximal (erhaltene oder gegebene)10 Stunden  Supervision bei den CCEUs angerechnet werden.

 

(3)      Ab dem 31. Juli 2018, 12:00 Uhr New York Ortszeit (= 18:00 MEZ/CET):

a.         Bei ACC und PCC Zertifizierungsanträgen über den Portfolio-Pfad muss eine abgeschlossene umfassende Coach-spezifische Ausbildung nachgewiesen werden. Ein Antrag mit aus verschiedenen  Fortbildungsstunden (z.B. einzelnen CCEUs) zusammengestückelten Elementen wird dann nicht mehr möglich sein.
Die coach-spezifische Ausbildung muss sowohl die ICF Definitionen von Coaching vermitteln, als auch den ICF Ethik Code und die ICF Kernkompetenzen.  Die Ausbildung muss so erfolgen, dass sie sowohl im Umfang als auch im Aufbau das Wachsen als Coach fördert. Es muss aus der Dokumentation der Ausbildung oder den Unterlagen der ausbildenden Institution klar hervorgehen, dass diese Anforderungen erfüllt sind.

ACC Anträge über den ACSTH-Pfad müssen ab dem 31. Juli 2018 wieder mit einer Audioaufnahme und der dazugehörigen Transkription von einer Coaching-Session eingereicht werden.

b.         Mentoren für ACC (mit ACC Zertifizierung) können künftig erst dann tätig werden, wenn sie ihre Zertifizierung ein Mal erneuert haben – also frühestens nach Ablauf von drei Jahren seit der ersten ACC-Zertifizierung.

c.          Bei MCC Anträgen dürfen ab dem 31. Juli 2018 (s.o.) sämtliche nachzuweisenden Coachingstunden erst ab Beginn der coach-spezifischen Ausbildung stattgefunden haben. Coachingstunden, die vor Beginn der Ausbildung liegen, können ab dem 31. Juli 2018 nicht mehr berücksichtigt werden.

 

(4)      Ab dem 28. Februar 2019, 12:00 Uhr New York Ortszeit (= 18:00 MEZ/CET):
Anträge auf eine MCC-Zertifizierung können nur noch gestellt werden, wenn die Person bereits PCC-zertifiziert ist. Ein Durchmarsch von null auf MCC mit nur einem Zertifizierungverfahren ist dann also nicht mehr möglich.

Diese Informationen finden Sie auch (in Englisch) auf der Website von ICF Global:

https://coachfederation.org/credential-updates/

 

Doris van de Sand

Vorstandsmitglied ICF Deutschland

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